FAS*Plus

In der Klinik Walstedde wird in der institutseigenen Ambulanz im gewohnten Verbund mit der renommierten benachbarten FAS*-Ambulanz unter dem Stichwort „FAS* Plus" der Fokus auf weitergehende Erkrankungen im Rahmen des Fetalen Alkoholsyndroms gesetzt.

Das bedeutet, dass der Differenzialdiagnostik im Zuge anderer psychiatrischer Erkrankungen wie beispielsweise bipolare Störung, psychotische Erkrankungen, ADHS oder Depressionen eine besondere Bedeutung beigemessen wird.

Auch das Umfeld, in dem sich ein FAS* entwickelt, birgt oftmals eine Risikokonstellatioen für weitergehende Belastungen und Traumata. Diesen komplexen Traumafolge-Erkrankungen werden bei der Diagnostik besondere Bedeutung beigemessen.

Nicht zuletzt können bei FAS*-Kindern sogenannte frühstrukturelle Störungen eintreten. Diese bedürfen nach der Diagnostik einer spezifischen Behandlung.

Vor diesem FAS* Plus-Hintergrund versuchen wir die Kinder und ihre Familien im Rahmen ihrer eingeschränkten Ressourcen psychotherapeutisch intensivst zu unterstützen, um der hochkomplexe Problematik gerecht zu werden. Denn bei diesen Kindern und Jugendlichen hilft eine Reduktion allein auf das FAS* oftmals nicht. Nach unseren Erfahrungen ist jenseits der üblichen Maßnahmen bei reinen FAS*-Diagnosen weitergehende Unterstützung dringend notwendig.

Gerne können Sie Kontakt zu uns aufnehmen, um sich im Vorfeld entsprechend beraten zu lassen und eine weitergehende stationäre Diagnostik und Behandlung auf den Weg zu bringen.

*Fetales Alkoholsyndrom